Von der Forschung in die Praxis
Shownotes
In dieser Folge von „Auf Holz bauen“ spreche ich mit Dr. Alexander Petutschnigg, Professor und Studiengangsleiter für Holztechnologie& Holzbau an der FH Salzburg. Er gibt uns einen Einblick in den Studiengang, was sich dahinter verbirgt und wie die FH Salzburg sich für die Themen der Zukunft aufstellt. Wir streifen spannende Forschungsthemen der Fachhochschule, die in unserer Gesellschaft einiges verändern können und viel alltäglicher sind als das Wort „Forschung“ erahnen lässt. Bei so spannenden Themen und dem idyllisch gelegenen Campus in Kuchel mit Bergpanorama und Pferdekoppeln bekomm zumindest ich, richtig Lust auf ein Studium dort. Ein großes Forschungsthema von Alexander Petutschnigg ist das Laubholz. Wir sprechen über die Veränderung der Wälder und wie Forst-, Wirtschaft und Forschung reagieren müssen. Ist Laubholz immer noch eine Nische oder bereits als das Produkt der Zukunft abgekommen? Welche Strategie wird uns im Bezug auf den Klimawandel und die Anpassung der Wälder weiterbringen? Wie gehen wir mit Ressourcen und Abfallprodukten um und was kann Holz noch alles Verändern? Viele spannende Fragen, die wir in einer Stunde gar nicht alle zu Ende denken konnten. In der neuen Rubrik Holzbautipps verweißt mein Gast auf zwei spannende Projekte rund um Salzburg: Eines der ersten Holzmodulbaugebäude (ca. 20 Jahre alt) gibt es in Hallein zu sehen. Außerdem empfiehlt Alexander Petutschnigg den traditionellen Holzbau der Region: Die Fachwerke in der Festung Hohen Salzburg. Im Fürstenzimmer hat die FH Salzburg gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt anhand von 3D Scanning und Zirbelholzspänen ein Restaurierungsprojekt umgesetzt. Hier treffen also Historie und modernste Holzbautechnologie aufeinander. Viel Spaß beim Hören.
Transkript anzeigen
00:00:08: Liebe Hörerinnen und Hörern, herzlich willkommen bei Auf Holzbauen.
00:00:11: Dem Interview-Podcast der gleichnamigen Bildungsoffensive im Kooperation mit der Ingenieurkammer Baden-Württemberg.
00:00:17: Ich bin Lorena und spreche hier jeden Monat mit spannenden Akteuren rund um das Thema Holzbau.
00:00:23: Hier geht es um Projekte und Perspektiven und die Fragen, die in der Praxis wirklich entscheidend sind.
00:00:28: In dieser Folge tauchen wir in die Forschung ein!
00:00:36: eingebettet in ein traumhaftes Bergpanorama und umringend von Pferdekoppeln, könnte dieser Campus nicht idyllischer sein.
00:00:44: Hier in Kuchel habe ich Dr.
00:00:45: Alexander Petutschnik getroffen – Erststudiengangsleiter für den Studiengang Holztechnologie- und Holzbau.
00:00:52: Er dann die fünfjährige Ausbildung an der Försterschule in Brug an dem Mur gemacht und dann selbst an der Fachhochschule Salzburg studiert.
00:00:59: Später hat er sein Doktorat an der Bucke in Wien absolviert und währenddessen eine Stelle in der Wissenschaft, an der Uni Graz für die Entwicklung von Computertomographieanlagen von Segewerken
00:01:09: gehabt.
00:01:10: Bis er dann über die Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter bis zum Studiengangsleiter an die Fachhochschule Salzburg zurückgekehrt ist.
00:01:17: In unserem Gespräch geht es um das Studium Holstechnologie- und Holzbau an der Fachhochschule und was sich hinter diesem Studiengang eigentlich verbirgt.
00:01:26: Der ist nämlich viel breiter gefächert, als der Name eigentlich erahnen lässt.
00:01:29: Aus der Forschung der Fachhochschule entstehen echte Umweltalltagsretter – hier wurde sogar eine Antwort für die bösen Alu-Kaffee-Kapseln gefunden!
00:01:39: Das zweite große Thema in dieser Podcastfolge ist das Laubholz Mit der Forschungen.
00:01:43: zu diesem Thema beschäftigt sich Alexander Pettutschnick schon seit einigen Jahren.
00:01:47: Unsere Wälder verändern sich mit dem Klimawandel Aber wie reagieren Forstwirtschaft Unternehmen und Forschung darauf?
00:01:54: Wir bekommen einen Einblick in die Gedanken eines Försters und Hochschulprofessors, der sich tagtäglich mit diesen Fragen auseinandersetzt.
00:02:01: Am Ende des
00:02:01: Podcasts geht es dann an eine neue Ruprik, die sich vor allem jetzt zur Urlaubszeit besonders
00:02:06: lohnt!
00:02:06: Ich freue mich wenn ihr rein hört – wir steigen in dieses Gespräch direkt ein mit Dr.
00:02:11: Alexander Petutschnik.
00:02:12: Viel Spaß bei der Folge.
00:02:15: Hallo Petutschniks freut mich dass wir heute hier gemeinsam sprechen.
00:02:19: Wir starten direkt mit einer Frage rein die so mitten ins Arbeitsleben geht.
00:02:25: Was ist denn das Hauptthema, mit dem Sie sich gerade beschäftigen und wo es dieser Schnittpunkt zwischen Forschung und Lehre der ihre Arbeit ausmacht?
00:02:35: Ja, über das zwei Dimensionale.
00:02:37: seine ist die organisatorische Rolle.
00:02:41: hier geht's darum wie werden junge Menschen in die Themenfelder Holzwirtschaft, Forstwirtschaft, Dachhaltlichkeit, Holzbau sozusagen geholt.
00:02:56: Das ist etwas, wo wir in unserer heutigen Zeit immer weiter sich die Menschen entfernen.
00:03:02: Wir haben Urbanisierung und sehr viele auch andere Themen, die junge Menschen betreffen.
00:03:09: Es ist sehr viel Digitalisierung.
00:03:11: Und was wir bemerken, ist dass dieses von diesen... Grundlagen des Lebens von dieser Interaktion mit der Natur, so wie ich vielleicht aufgewachsen bin oder wie man es als Försterschüler hat.
00:03:25: Dass man viel im Wald ist und dann mit diesen Dingen, mit dem Holzarbeiten, also auch viel noch in der Kindheit Jugend, auch noch mit dem Konfrontiertes – das ist jetzt weniger!
00:03:37: Und das ist eben im Sinne der Ausbildung sehr wichtig dass wir sagen ja, wie können wir diese Talente wieder für dieses Thema, dieses Naturstoffthema und ein Einkommen der Wirtschaften mit diesen Ressourcen.
00:03:51: Wie können wir sie für das gewinnen?
00:03:52: Und wie schaut so eine Entwicklungspfad aus wenn man eben nicht mehr so viel Realbezug zu den Dingen aus der Kindheit und Jugend mitnimmt?
00:04:03: was sind die Dinge die wir jetzt anpassen müssen?
00:04:06: in Ausbildung also eher diese Das ist ein wichtiges Thema für mich, also eher organisatorische Administrativen im Bildungsbereich.
00:04:16: Und inhaltlich ist es die Frage wie können wir es schaffen?
00:04:22: Die Wettbewerbsfähigkeit einerseits unserer Wirtschaft zu gewährleisten und indem Da geht es dann in verschiedene Dimensionen.
00:04:34: Das ist eine Nutzung dieser neuen Technologien, Planungstechnologien auch künstliche Intellenz, die überall im Gespräch ist, die uns in bestimmten Bereichen sehr gut unterstützen kann und wird in der Zukunft.
00:04:49: Und zum anderen aber auch die sich verändernden Ressourcen – das ist unser Wald, ändert sich die Anforderungen an unsere Gebäude
00:04:57: usw.,
00:04:58: also wie verändert sich alles?
00:05:01: sozusagen nicht mehr als Bedrohung zu sehen, sondern irgendwie das Beste drauszumachen.
00:05:07: Als Chance zu sehen wobei ich den Klimawandel nicht als Chance sehen kann.
00:05:12: Das ist eine Bedrohnung und ein sehr großer Aufgabe für uns alle.
00:05:21: aber nichtsdestotrotz müssen wir schauen dass wir trotzdem die Ressourcen sich verändern, das Holz ändert sich der Walde ändert auch unsere Rahmenbedingungen des Lebens ändern sich und wir müssen schauen, wie können wir mit dem sozusagen umgehen.
00:05:37: Und das ist so ... wo meine Forschung, meine auch inhaltliche Arbeit sehr stark drum dreht?
00:05:45: Wie geht es in die Zukunft im weitesten Sinn?
00:05:49: Okay also gibt's eigentlich diesen organisatorischen Block unter den Lehre-Forschungsblock an Inhaltlichen bei dem organisatorischem.
00:05:59: Die Kinder sind nicht mehr so viel im Wald.
00:06:01: Das ist ja, glaube ich, dieses Wandel, der sich ein bisschen ergibt.
00:06:06: Wie ist das hier an der Fahrauchschule?
00:06:08: Haben viele der Studierenden eine Ausbildung zum Zimmerer oder irgendeine Vorausbildung oder zum Forster?
00:06:18: Ist es hier präsent irgendwie darin, dass es doch ein ländlicher Campus ist, dass vielleicht so ein Handwerk eher Hintergrundthema ist?
00:06:28: Es ist klassisch Abitur beziehungsweise Matuba und dann an die Hochschule.
00:06:36: Ja, es ist bei uns so dass sicher der Großteil unserer Studierenden kommt schon aus der Branche.
00:06:43: Die haben eine Tischlerzimmerer Ausbildung, die haben eine facheinschlägige HTL oder Fachschulerausbildung gehabt.
00:06:51: also die kommen aus der Branch.
00:06:53: das sind sicher sechzig bis siebzig Prozent Jetzt mit klassischer oder vielleicht sogar bis zu achtzig, die klassische Abitur.
00:07:03: Das sind nicht so viele und das bedauern wir sehr.
00:07:08: Sehr häufig denken solche ... Die Absolventen von einer allgemeinen bildenden Schule da muss ich dieses Vorwissen haben.
00:07:17: Das ist grundsätzlich nicht jetzt verpflichtend notwendig.
00:07:20: Man muss nur sich auf diese neuen Themen oder auf diese Sichtweise nachhaltigen und nachwachsenden Ressourcen einlassen.
00:07:27: Und das macht dann schon einen Unterschied, dass wir merken bei Jahrgängen wenn wir kaum jetzt Personen oder Studierende in der Jahrgangsgruppe haben die eine allgemeine Ausbildung haben Dann ist es sehr viel homogener.
00:07:48: Vielleicht läuft auch etwas harmonischer ab.
00:07:50: nur Vielleicht ist in einem Studium auch diese Disharmonie nichts Negatives, sondern die einfach sagt hey denken wir es mal anders.
00:07:59: Wenn man jetzt eine fachliche Vorbildung hat dann wurde einem ja auch irgendwo beigebracht so geht das.
00:08:06: also ich habe eine Aufgabe und so löst man das und das ist vielleicht in der jeweiligen Unternehmen, die richtige Ansatz oder zum jeweiligem Zeitpunkt am jeweilige Ort der richtige Ansatz.
00:08:18: Aber vielleicht ist das nicht der allgemein gültig richtige Ansats?
00:08:21: Eigentlich müssen wir es schaffen unseren Studierenden auch immer wieder aus dieser bequemen Situation – ich weiß wie's geht – hinauszubringen, dass man wieder komplett neue Denken anfängt.
00:08:32: und das ist sehr gut bei Studierendgruppen wenn man so Studierende hat, die eben noch nicht so fachlich vorgebildet sind, weil die noch ganz naive Fragen stellen.
00:08:44: Und dieses naive Frage-Stell ist manchmal unangenehm wenn es einfach nur eine Zeit kostet.
00:08:49: aber manchmal ist das ein unangeneres Moment etwas dass man nochmal drüber nachdenken muss und vielleicht doch eine für das jetztige Situation bessere Lösung finden kann.
00:08:58: Also sicher so würde ich das jetzt sehen.
00:09:04: und die Realität wir haben sehr viele die aus der Branche oder schon in dem Themenfeld drinnen sind und wir freuen uns aber, wenn wir andere eben auch drinnen haben.
00:09:14: Und warum haben wir diesen sehr hohen Anteil her?
00:09:17: Auch bei uns im Kuchel – bei uns in Kuchl!
00:09:20: Der Standort ist sehr gewachsen also die Ausbildung von der Lehre weg.
00:09:25: Also die Studierenden, die bei uns sind, haben zum Teil begonnen, haben eine Tischler-Ausbildung gemacht und haben schon hier die Berufsschule absolviert.
00:09:36: Ach, das ist mit am Augenkampus quasi Berufsschuhe?
00:09:39: Genau!
00:09:39: Am Campus haben wir eine Berufssschule.
00:09:41: Am Campus sind wir eine Fachschule also so ein vierjähriger Ausbilder.
00:09:45: Wir haben am Campus auch die HTL- und dann eben die Fachhochschule, also die Maturaausbildung auch im Fach bezogen am Campus und dann die Fachhauchschule Und wir haben das auch sehr stark vernetzt dieses.
00:09:59: Also es ist so wie möchten Naturgängigkeit ermöglichen, sodass man nicht die Dinge mehr doppelteifach hört.
00:10:08: Sodass man Dinge sich anrechnen lassen kann mit bestimmten Vorbildungen und wir haben einen sehr guten Austausch auch unter den unterschiedlichen Lehrrenten.
00:10:15: also in unseren ersten Semestern haben wir auch Kolleginnen aus der HTL die hier unterrichten und das funktioniert jetzt sehr gut.
00:10:23: Also das ist ein sicher großes Esset von Campus.
00:10:27: Das heißt die wachsen da quasi so ein bisschen rein über eine Ausbildung?
00:10:32: der Regelstudent wächst irgendwie über die Ausbildung dann in so einen Studiengang rein und entwickelt sich dann innerhalb von diesem Studienfach irgendwie in eine Richtung weiter.
00:10:43: Ich glaube, es klingt zu sehr spezifisch.
00:10:45: vom Studiengang würde ich jetzt sagen wenn ich ohne eine Vorausbildung komme und einfach mit einem Architekturstudium denke oder einem Bauingenieur Studium denke, ist das irgendwie mal breit gefächert.
00:11:01: Und dieses Holstechnologie im ersten Moment klingt sehr spezifisch, weil man so denkt, das ist ja jetzt dieser eine Baustoff.
00:11:08: Aber ich habe mich jetzt auch ein bisschen eingelesen und es fächert sich dann quasi bei Ihnen auf mit... Also Sie hatten das auch mal irgendwo in einem Interview gesagt zu der Vollzusti-Kreislaufwirtschaft und wir versuchen diese Kreislauf Wirtschaft auf alle Materialien anzuwenden Materialiegebiete irgendwie reinzuführen.
00:11:29: Und das fand ich dann auch für diesen Studiengang ganz schön, wie man das Programm gelesen hat.
00:11:35: Das Thema Holz fängt so ein bisschen an.
00:11:39: Das ist das Grundthema und dann fächert sich aber in diese Materialforschung einfach komplett auf.
00:11:47: Alles entsteht ja aus einem Naturprodukt.
00:11:51: So kann ich irgendwie in den Studiengang reingehen ganz unterschiedliche Themen machen, ohne dass ich jetzt so ein klassisches Holzbau-Gebäude oder sowas nachher vor Augen habe.
00:12:03: Also fand ich eigentlich in tiefer Einlesen dann sehr interessant und irgendwie auch spannend das es zwar sehr geführt klingt vom Namen aber sehr viel aufmacht.
00:12:17: Wie ist das so?
00:12:18: was machen die Studierenden wenn sie hier fertig sind?
00:12:24: Beispiele, wo Sie sagen das ist jetzt da verfolgt man jemanden weiter und total spannend in die Richtung haben wir gar nicht gedacht dass jemand geht vielleicht oder
00:12:33: Ja es gibt Es ist so.
00:12:36: ich würde jetzt Ganz kurz noch drauf reingehen.
00:12:40: Das ist genau das richtige.
00:12:42: unser Titel ist klingt sehr einschränkend holstechnischen Holzbau aber ein Holz Gebäude wenn man mit Holz baut Baut man mit allen Baustoffen.
00:12:50: also drum müssen wir auch mit allen Baustoffen umgehen können.
00:12:55: Und es ist auch ein Respekt vor allen BaUSToffen da, also wir sagen zum Beispiel Stein als Geogen oder dann Holz vielleicht Biogen.
00:13:05: aber genauso wenn man jetzt sagt ich arbeite mit Stahl oder sonstiges das sind Baustufe die können Dinge und wir setzen sie und wir möchten Sie dort einsetzen wo sie stark sind.
00:13:16: Wir wollen Holz nur dort einsetzten wo es stark ist und was besser ist als die anderen.
00:13:21: Aber wir wollen nicht Holz Zwanghafte einsetzen, wo es nicht
00:13:25: gut
00:13:25: ist.
00:13:26: Und das ist ganz wichtig und tun wir den Holz auch nichts Gutes.
00:13:29: Das Holz ist für sich gut genug.
00:13:31: die Natur hat uns etwas optimiert dass es wirklich für sich selbst auch stehen kann und wie es nicht zwanghaft wo reingehen wird.
00:13:39: Wenn man jetzt anschaut wo entwickeln sich die Studierenden hin dann gibt's wirklich sehr unterschiedliche spannende Lebenswege.
00:13:47: Natürlich, wir bilden aus als Fachhochschule für Unternehmen.
00:13:51: Also unsere Studierenden sind klassischerweise ausgebildet einerseits im Bereich des Holzbaus die sind in der Planung, sind in den Bauaufsicht und in der Projektabwicklung in den unterschiedlichsten Bereichen kompetent aber auch in der Produktion, die Holstechnologinnen die sind einerseits in der Materialforschung aber auch In der Führung ins Prokuristen von großen Konzernen und verantworten da einfach auch diese Produktionsstandorte, um einfach wettbewerbsfähig zu bleiben.
00:14:24: und wir sind in der Holzbranche.
00:14:26: Wir hier in Europa da haben sicher absolute Leitunternehmen, insbesondere auch österreichische Unternehmen die von Absolventen von uns geführt werden.
00:14:35: Und wenn man jetzt sagt okay was sind jetzt so ein bisschen Highlights?
00:14:41: zum Beispiel?
00:14:44: Ein Master-Absolvent Vorher hat er Zimmerausbildung gemacht, dann glaube ich in München hat er dann Wirtschaftsingenieurwesen studiert.
00:14:57: Er hat dann eben so zusetzt und da muss man ein bisschen ... wir haben das so Sommerprogramme und so Summer School und eigene Zu-Lassungsprüfungen, dass man auch eine Master bei uns einsteigen kann.
00:15:09: Und der ist dann, hat dann bei uns die Master gemacht und die Master hat sich auseinandergesetzt im in einem Nationalpark, Nationalpark Gesäuse mit den Bauweisen von Holzgebäuden.
00:15:24: In diesem Nationalpark in den Bergen also sehr interessant und die Menschen mit den Tieren im Winter überleben versucht wie die Raumkonzepte so ist dass die Körperwärme dann diesen einen Raum noch beheizt wurde dann miteinander gelebt haben.
00:15:39: und das war ihm seine Masterarbeit.
00:15:40: und dann hat er jetzt Dann die Projektleitung gehabt in Deutschland, in der Hafensit in Hamburg für das größtbolomige Holzgebäude.
00:15:50: Das ist dieses Roots, ein Hotelgebäudet direkt in Hamburg und da hat er die Projekt-Leitung über acht Jahre gehabt.
00:16:00: Wenn man jetzt in den Holzbau kommt, dann sitzt sich sehr stark mit der Beschreibung wie haben Menschen mit Holz und Stein früher gebaut oder gelebt?
00:16:10: Und dann haben wir einfach ein ganz modernes Holzgebäude.
00:16:15: Das sind Bilder, die mir auch deswegen gefallen weil es gibt glaube ich nicht so diese Schublatisierung und der Titel Holstechnologien-Holzbauer, der klingt sehr schublatisierend aus dem Kopf heraus wenn man sagt da ist Holz und das ist Holz aber eine Welt nur aus Holz, die wäre würde mich auch nicht gefallen.
00:16:34: Ich glaube es geht darum... Es ist ein Material dass ich sehr schätze, ich schätze wo es wächst.
00:16:40: Ich schätze dieses Kreislaufdenken.
00:16:42: Ich bin überzeugt das die Zukunft von uns Menschen auf dem Planeten nur sein kann wenn wir mit den Planeten und der Natur, mit dem was hier lebt im Einklang sind.
00:16:56: Und da ist Holz ein großer Problemlöser.
00:16:59: aber es ist mir bewusst dass man eben wenn man jetzt Holz sagt dann das große Bild nicht hat sondern dass dann jeder gleich einmal so in die E-Schublade hinein denkt.
00:17:08: Und das ist vielleicht etwas, wo wir uns auch schon erwähnt haben wollen wir den Titel des Studienprogramms ändern.
00:17:16: aber eigentlich sind wir stark und man muss sich nach irgendwo bekennen hier sind wir starke und in der Realität hatte es sehr viele Vernetzungen raus.
00:17:25: Aber es gibt einen neuen Studiengang ab Herbst, oder?
00:17:30: Der ein bisschen weiter öffnet.
00:17:33: Absolut, absolut.
00:17:35: Wir haben jetzt eben im Holz die Holstechnologie weiterentwickelt und es ist so Holzbetriebe vielleicht dafür ganz kurz nicht dass ich ins Professorale zu lange erzählen verfalle aber die Holzwirtschaft.
00:17:49: früher hat man das Seegewerk hat Bretter produziert und Holz eingeschnitten zu Brettern und das war eigentlich das Geschäftsmodell.
00:17:57: Das würde nicht mehr funktionieren.
00:17:58: Die Firmen wären jetzt alle schon Konkurs wenn nicht.
00:18:01: Im Laufe der Zeit hat man dann begonnen, aus Abschnitten, Hackgut irgendwie in Werkstoffe zu fertigen.
00:18:07: Dann hat man aus den Spänen begannen, Pellets und Energieträger zufertigen.
00:18:13: Und lauter macht er einfach auch aus den Reststoffen.
00:18:15: Es entwickelt
00:18:15: sich schon immer weiter?
00:18:16: Absolut!
00:18:17: Man muss einfach wegkommen von der Idee, das ist ein Reststoff.
00:18:21: Das sind auch Produkte.
00:18:23: Nur muss man eben sich den Kopf drüber sprechen.
00:18:25: Da gibt es keinen Verschnitt oder Abfall oder sonstiges sondern da muss man sagen was... Was ist das und was kann ich daraus machen?
00:18:32: Und in diesem Denken haben wir auch bemerkt, dass wir immer mehr Projekte bekommen wo Bio-Raffinerie weg von der klassischen Chemie sehr viel arbeiten mit Mikroorganismen.
00:18:43: Mit Hefen, mit Algen oder sonstigen.
00:18:47: Und die sind sehr spezifisch.
00:18:48: und dann können wir diese biogenen Nebenmaterialien reststoffe zu vielleicht wieder zukünftige Dämmstoffe ganz andere Kunststoffe oder Materialien, die dann zu Polymeren gemacht werden können.
00:19:03: Und neue Verfahrenstechniken, die sich hier entwickeln und das aber nicht nur für unsere klassischen Holzressourcen sondern auch für alle Land- und forstwirtschaftlichen Produkte neben Produkteabfälle aus der Lebensmittelindustrie usw.
00:19:19: Da kommen wir schon so ein bisschen in die Forschung.
00:19:21: diese machen, so unterschiedliche Themen die da mit drin sind.
00:19:27: Von Kaffeesatz glaube ich war so ein Thema.
00:19:31: dann hatte ich was gelesen von der Studentin, die Pflanzenkübel quasi erstellt hat in ihrem Forschungsprojekt.
00:19:40: das ist ja eigentlich genau das was sie dann versuchen hier anzustoßen oder also aus einem Abfallprodukt in Anführungszeichen weiterzuarbeiten und weiterzudenken.
00:19:51: Da werden vielleicht zwei ganz, das ist wieder sehr plakativ darstellen.
00:19:55: Zwei Beispiele.
00:19:56: Seine ist dieser Kaffeesatz.
00:19:58: Das hat begonnen mit der ARA.
00:20:00: Das ist ein Unternehmen, ein österreichisches Unternehmen, diese Entzorgung.
00:20:03: Ich glaube auch für den größten Teil dann unsere Reststoffe in Österreich wird endentzorgt von diesem Unternehmen.
00:20:10: Und die haben gesagt, ja es geht.
00:20:13: Wir wollen immer weiter Entwicklung von diesen Kaffee-Kapseln des Presso und so weiter.
00:20:17: Eine Marke wäre es gewesen.
00:20:19: Ja genau!
00:20:23: Wie kann man das machen?
00:20:24: Hier ist dann eben mit der ARA gemeinsam ein System entwickelt worden wo man Die Kapseln in so einem Drehrohrofen haben wir das Aluminium-Trennenkönchen vom Kaffee oder Kunststoff, der bei diesen Kapsel noch dabei ist.
00:20:40: Der Energieträger dieses gesamten Trennungsprozesses.
00:20:44: und da hat es eben eine Forschung von uns gegeben.
00:20:48: und wie kann ich jetzt den Kaffeesatz und so weiter verwenden?
00:20:50: der
00:20:52: verbrennt und dadurch wird getrocknet, da trocknet dann der Kaffee.
00:20:56: Und durch dieses Trocknen lasst sich das Kaffees vom Aluminium sehr gut trennen.
00:21:00: Das wird zerkleinert oder in so einem Drehrohrofen wird das separiert.
00:21:05: Genau,
00:21:05: da unterschiedliche Zonen und dann fällt es durch und diese Anlage steht jetzt also die ist wirklich auch industriell umgesetzt, da gibt's die Unternehmen und dann wurde eingeführt in Österreich dass man Ersteller unabhängig, dieses Kapseln sammelt.
00:21:22: Also zurück, sammeln, zurück nimmt als Unternehmen und jetzt läuft das Ganze.
00:21:27: Ich glaube eineinhalb Jahren läuft es in Österreich, kann man über diese Kapselnen einfach zurückgeben...
00:21:32: Und im Supermarkt gebe ich die jetzt quasi
00:21:34: ab?
00:21:34: Gibt man wieder ab, werden gesammelt, da gibt's eigene Sammlungen und das wird dann dort wieder entsorgt.
00:21:41: Und dann kommen wir aus dem, und das ist mit der ... Ich glaubte, dass die Ahrhaut da mit der Montanung in Leoben dann Forschung gemacht.
00:21:47: Da kann man das auch zurückgewinnen für die Folien.
00:21:50: Jetzt ist die Frage, was damit mit dem Kaffeesatz?
00:21:53: Dieser Kaffesatz in diesen Kapseln, der ist sehr speziell.
00:21:56: Der hat nämlich eine ganz definierte Mahlung.
00:22:00: Das ist nicht so wie wir unseren Kaffee malen, sondern es sind sehr speziell gemaltte Kaffeeponen.
00:22:07: Also wirklich, das ist ein sehr...
00:22:09: Feiner?
00:22:10: Genau, ganz fein und gleichmäßige Größe.
00:22:13: Und jetzt hat man da Weiterentwicklungen gemacht und dann kommen wir mit einem anderen Projekt zusammen.
00:22:18: Wir haben hier auch einen Industriepartner die Firma Ernst Berger, das ist eigentlich ein Steinbruch aber die haben wir jetzt auch HALM gemacht wo sie kompostieren also so Bioabfälle und diesen grünen Biomüll und so den sammeln Sie und der wird dann kompostiert Und in Zuge dieser Kompostierung fällt dann diese Erde, diese Komposterde an.
00:22:43: und zum anderen Holzfasern.
00:22:46: Jetzt kann man diese Holzfaser z.B.
00:22:51: mit diesem Kaffee-Pulver vermengen – und dann könnte man solche Werkstoffe herstellen.
00:22:57: Dazu muss man, weil nach dem Komposieren bleibt auch immer ein Rest denn nicht durch umgewandelt wird.
00:23:04: Einfach größere Rollstücke, die nicht in diesen sechs Wochen oder so, wo diese Kompostierung stattfindet, abgebaut werden.
00:23:12: Da hat man diese Teile unterstehnen und eine eigene Anlage dort aufgebaut.
00:23:17: Die zerfasert man aber in einem sehr brutalen Prozess.
00:23:22: Das ist ein extruder Schneck, der zerreibt.
00:23:24: Und dann haben wir sehr schöne vormazirierte Phasern.
00:23:29: Kompost-Erdifasern und die kann man dann mit dem Kaffee versetzen.
00:23:33: Und dann hat man eigentlich ein Material, wo Düngemittel mit Fasermaterial schon gemischt ist.
00:23:40: Da kann man sich jetzt bei denen auch so einen solchen Material lehnen kaufen aber auch die Erde angereichert mit Kaffeeresten als Pflanzenerde in den Gärten rein.
00:23:55: Die Anlagen gibt es wirklich, das Produkte kann man wirklich kaufen.
00:23:58: Das sind so Beispiele wo ich sage hier bringen wir sie etwas was früher einfach dann wieder irgendwo hin erzeugt worden ist Sagen die sind Rohstoffe.
00:24:08: wir müssen sich nur gut trennen.
00:24:10: vielleicht müssen wir auch unsere Produkte dann so designen Wir haben ja am Standard auch einen Design und Produkt Management Studiengang dass die Designer und das ist eben hier das Ziel was wir im Standard auch verfolgen dass wir hier Produkte so designen, dass wir vielleicht beim Planen und Entwicklungen ein bisschen mehr Gehirnschmalster reinsetzen.
00:24:31: Wie schauen die Produkte aus?
00:24:32: Und dann kann ich das wieder besser trennen.
00:24:34: Dann habe ich einen für das Aluminium oder einen anderen Kreislauf wie den Kaffee oder für meine Holzreste oder sonstiges.
00:24:42: Also der Kaffeekapsel war noch nicht so gut durchdacht quasi.
00:24:46: Deshalb hat er so ein schlechtes Image, oder?
00:24:48: Ja!
00:24:49: Und jetzt hat man trotzdem nachhinein eine Lösung gefunden, aber es wäre das Ziel dass man die Produkte gleich so produziert.
00:24:58: Dass man nicht solange ein schlechtes Image anhälften hat?
00:25:00: Ja ich glaube das ist es genau.
00:25:02: Ich glaube dass man auch sagen kann wie wir haben es... Es ist so die Wirtschaftlichkeit der Entwicklungen rechtfertigt, glaube ich in unserer Gesellschaft.
00:25:14: Wir sind so konditioniert, dass wir sagen ja das reden da kann wer Geld verdienen und wenn einer Geld verdient macht er es richtig.
00:25:19: Und das ist rechtfertig alles.
00:25:22: sehr häufig sind die Kosten dann einfach für Gesellschaften also die wirklichen Kosten Wenn irgendwas rausgeblasen wird oder wenn irgendetwas zu entsorgen ist oder so.
00:25:31: Das trägt dann schon auch die Gesellschaft und wird.
00:25:33: das merkt man einfach nicht.
00:25:40: Dann kommt der Lkw jede Woche und es ist aus unseren Augen draußen.
00:25:44: Das sind lineare Denken, ich glaube das ist ein ganz legitimes Denken wenn man diesen Logik folgt Und es gibt auch Organismen auf dieser Welt die das machen Aber den nennt man dann eigentlich Parasiten Die machen den Wirt kaputt.
00:25:59: Also dieses Denken ist nix jetzt Komplett verrückt ist.
00:26:04: Sonst funktioniert und wir sehen das mit diesen ganzen Wirtschaftsbetrieben, wenn dann wieder jemand mit einem Billionen Dollar auf eine Börse geht oder so.
00:26:13: Das ist alles etwas, wo wir sagen Geldrecht fertigt sehr viel und macht es auch logisch.
00:26:18: Ein anderes Denken könnte doch sein dass ich sage okay, wenn ich sie jetzt umleg auf die Natur, wir müssen in Kreisläufen denken Wir wollen ein Symbiont sein auf dem Planeten.
00:26:28: Und sonst werden wir so Klimakrisen und so weiter nicht lösen können, aber wenn wir Symbionen werden, dann denkt man kreisläufend, müssen wir die Produkte anders denken?
00:26:37: Wir müssen glaube ich nicht Angst haben dass wir einen Wohlstand oder einen angenehmen Leben verlieren.
00:26:43: Ich glaube der Planet ist genug da für uns eigentlich auch für uns alle.
00:26:49: Aber die Systeme die wir haben sind nicht darauf ausgelegt.
00:26:53: Sie sind eher linear kurzfristig schnell, vielleicht auch weil man ja nicht alles entscheiden kann.
00:26:59: Weil man nicht für alle die Verantwortung übernehmen kann und braucht nicht das Leben gehen und immer nur schlichtes Gewissen haben.
00:27:06: Man soll leben und man sollte gut leben.
00:27:08: aber ich denke es geht genau um dieses Denken.
00:27:12: Das ist die große Stärke der Menschheit.
00:27:14: Ja ich glaube wir haben oft kurzfristige Lösungen, weil man nichts Besseres hatte dann so lange fabriziert dass es quasi in den Köpfen der Menschen eine Entlösung wurde ohne darüber nachzudenken, dass man Dinge verändern könnte.
00:27:29: Und das ist gar nicht die finale Lösung war sondern man irgendwie eigentlich einen Zwischenpunkt stand und noch nicht zu Ende gedacht hatte weil man nur linear gedacht hat bis zu dem Moment manchmal.
00:27:40: es ist ja einfach so dass man so eine Forschung braucht und ein weiter Denken braucht weil man in dem moment gerade irgendwie weiß zu diesem Wissenstand funktioniert es bis hier.
00:27:55: zehn Jahre später guckt man drauf und denkt mein Gott, jetzt wissen wir so viel mehr.
00:27:59: Jetzt können es irgendwie anders angehen die Themen.
00:28:03: Das ist ja schon eigentlich... Also das ist im Holzbau oder im Ungang mit Holz ganz wichtiges Thema irgendwie und da für mich geht ja auch viel in den letzten Jahren wenn man das so anschaut.
00:28:16: also ich jetzt aus der Architektur natürlich kommt Ich finde so am Anfang von meinem Studium war zum Beispiel Holzbau kein Thema.
00:28:25: So richtig!
00:28:27: Und jetzt, wenn ich sehe wie Studierende jetzt studieren und entwerfen dann ist Holzbau überall.
00:28:35: Dann ist das ein totales Thema und es hat sich ja total entwickelt die letzten Jahre und auch in den Büros ja auch.
00:28:41: also da hat sich hier auch voll dieses Holzbau etabliert.
00:28:45: da plant man eigentlich fast immer ein Holzbau, ob es dann nachher noch einer wird.
00:28:50: Da sind wir wieder bei diesem wirtschaftlichen Thema irgendwie angekommen.
00:28:54: aber das ist ja eigentlich, ob das jetzt eine Architektur ist oder in so Forschungsprojekten oder bei Ihnen ist irgendwie ja noch alltags näher die Themen wenn ich das mal so... Das Neuzbauen, der Architek-Tour im Gebäude ist irgendwie trotzdem wie jeder nutzt es und lebt es, aber der Holzbau ist da irgendwie ein bisschen nischiger Und ihre Themen sind ja eigentlich total alltäglich für die Komplettbevölkerung, also diese Kaffeekapsel.
00:29:22: Die benutzt ja quasi jeder irgendwie mal.
00:29:27: Deshalb das finde ich eigentlich schön dass das so von diesem jetzt diesen Bogen zum Anfang.
00:29:31: dieses Holstechnologie- und Holzbaustudium beinhaltet eigentlich viel alltäglichere Dinge und so ihre Forschung hat viele alltäglichere Dinge drin als man irgendwie so erwarten würde.
00:29:43: Genau, genau das ist glaube ich der Punkt und drum war es notwendig dieses neue Studium Green Engineering zu machen.
00:29:52: Im holstechnologischen Holzbau hat diesen Kern ums Holz und wir haben aber bemerkt dass wenn wir nur auf dieses Thema schauen auch wieder singulär Lösungen erzeugen würden und eigentlich nicht die Probleme lösen, weil natürlich Entwicklung etwas prozesshaftes hat.
00:30:11: Man muss anfangen und kommt dann erst drauf.
00:30:16: Was verursacht das?
00:30:17: Oder was sind die nächsten Fragen?
00:30:19: und es ist einfach das Tun, so entwickeln wir uns weiter.
00:30:22: Und drum haben wir genau diese Kaffee-Kapseln und auch diese Phasern für Pflanzerde und Plandstöpfe
00:30:31: usw.,
00:30:32: Das ist dann jetzt alles in diesem neuen Studienangebot Green Engineering.
00:30:37: Dort kann man das allgemein ansehen, weil wir natürlich dann noch ein anderes Basis wissen.
00:30:43: Dann wieder braucht er breiteres Basiswissen im Vergleich zu klassisch holztechnologiem Holzbau.
00:30:49: Schön ja und der startet jetzt im Herbst, zwanzig, sechsundzwanzig.
00:30:52: Das heißt die Bewerbungsphase läuft?
00:30:54: Die Bewerbungslase.
00:30:56: Um
00:30:56: am Werbeblock jetzt zu machen!
00:30:59: Ja super da muss ich die Gelegenheit gleich.
00:31:01: und es ist so.
00:31:03: hier haben wir erkannt während Holztechnologien-Holzbau, das ist ein Vollzeitstudium und dieses Green Engineering.
00:31:11: Da geht es um Grundkompetenzen aber die Themenvielfalt ist sehr viel breiter.
00:31:17: und hier haben wir einen Berufsbegleitern des Studiums
00:31:19: d.h.,
00:31:20: die studierenden Arbeiten können bei uns dann, bekommen sie Grundlagenwissen dazu und machen aber auch Teil des Studiums ihre Berufstätigkeit.
00:31:33: Und in der Berufstätigkeit haben wir sehr viel auch Projektorientierung, wo man sehr viel mehr eingehen kann und wo man sich individuell sozusagen auch das Studium aufbauen kann.
00:31:46: Wir sind überzeugt und haben aus den Erfahrungen unserer Projekte, ob es die Kaffeekapsel oder sonstige dieser Ressourcen, dieser Rohstoffe ist, haben wir die Erfahrung dass das sehr gut funktionieren wird.
00:32:03: Und jetzt starten wir mit Herbst und dann wird man sehen, ob es auch wirklich so ist.
00:32:07: Das Prozesshaft wird hier.
00:32:09: Dann reden wir in zwei Jahren oder in drei Jahren wenn die ersten Bachelorstudien durch sind.
00:32:14: Genau
00:32:15: so ist das, wie die Entwicklung ist
00:32:16: über den Studiengang.
00:32:19: Man merkt jetzt schon eigentlich dass so die Praxis und das Studium sehr ineinander greift eigentlich.
00:32:25: Sie arbeiten viel mit Firmen, mit der Industrie zusammen.
00:32:29: Wie funktioniert es?
00:32:30: Wie kommen sie zu den Kooperationen Und wie fest sich die Zusammenarbeit da, wie lang dauert das bis so?
00:32:38: was dann wirklich in der Industrie ankommt?
00:32:40: Jetzt diese Kaffekapseln.
00:32:44: Wie lange braucht es so etwas, bis man mal von einem Forschungsprojekt, von einer Idee, dass du umgesetzt kriegst?
00:32:53: Also wir haben eine sehr gute Zusammenarbeit mit Firmen.
00:32:56: Wir haben sehr viele Firmen und sehr häufig kommen Firmen auch mit Anfragen einfach spontan auf uns zu, ob es jetzt Firmen sind oder Gemeinden mit einem größeren Bauvorhaben?
00:33:08: Jetzt zum Beispiel in dem Herbst starten wir wieder mit der Stadt Salzburg im Bereich des Flughafens mit bestimmten Bereichen auch krank... also wirkliches sind Gemeinden, Bauvorhaben
00:33:18: usw.,
00:33:18: kleinere Themen, Materialentwicklungen Und das Realisierungspotenzial und aber auch die Zeitlinie, in Forschung wird man sagen der Technologiereifegrad ist sehr unterschiedliche Projekt.
00:33:37: Wir haben Anfragen wo Unternehmen einfach einmal oder auch Gemeinden ein grobes Kizzi haben wollen.
00:33:47: Da machen wir Studentenprojekte Betreuer von uns unterstützen, also der Professor, die Professorin wird eher zu einem Coach und der Auftraggeber, die Auftragheberinnen, die sagt das und das und dass wollen wir.
00:34:03: Und dann haben Studierende diese Aufgabe im Zuge der Lehrveranstaltung Projekt.
00:34:09: Da gibt es die verschiedenen Projekte, da wählen die Studierenden freiwillig eines Hauses an einem Thema, das sie später auch vielleicht beruflich für das sich eigentlich studieren.
00:34:22: Studierend tut man nicht um Holstechnologien-Holzbau zu studieren, studiert man um später Aufgaben erledigen zu können, seine Wunschjob zu besetzen.
00:34:32: und das ist eben hier haben Sie die Möglichkeit hier Aufgaben zu erledigern.
00:34:37: und wir als Professorinnen gehen dann in die Rolle des Coaches bist du brav, kriegst du gute Note?
00:34:47: Bist du nicht brav?
00:34:47: Kriegst Du schlechte oder so?
00:34:49: Das ist ganz eine andere Logik.
00:34:51: Und das ist ja sehr positive.
00:34:52: Da bekommt man vieler besseres Feeling.
00:34:55: und bei so allgemeinen Drogenabschätzung wie könnte das, dass, dass sein?
00:35:03: Da macht man mal ein Studentenprojekt.
00:35:04: Da ist die Umsetzungswahrscheinlichkeit und seit jetzt nicht sehr hoch, also die Umsetzung, die Umsetzen wahrscheinlich nur da kriegt man einen sehr guten Überblick.
00:35:14: Und dann gibt es Projekte, wo Firmen direkt zu uns kommen und sagen hey wir hätten gerne untersucht wie wir diesen Holzbauverbinder, diesen Werkstoff und so weiter vielleicht verbessern.
00:35:26: Das sind da meistens schon so Bachelorarbeiten oder Masterarbeiten Und da ist meistens auch mit solchen Geheimhaltungsverpflichtungen, mit Sperren von Veröffentlichkungen.
00:35:37: Also dann sind die für zwei-, drei Jahre gesperrt.
00:35:41: Da werden wirklich direkt für Unternehmen ganz konkrete Themen analysiert und als Abschlussarbeit gemacht.
00:35:51: Und dort gibt es sehr viele Beispiele wo Direktumsetzungen sind, wo wir Effizienzererhöhungen haben die Leute auch sofort von den Firmen dann auch angestellt und abgeworben werden.
00:36:02: Und das ist... Da gibt es eigentlich in der Bühne viel mehr Themen, als wir da besetzen können.
00:36:09: Wir haben auch die Situation, dass unsere Absolventinnen sehr gute Job-Aussichten haben.
00:36:15: Wir müssen eher schauen, dass wir diesen Bedarf erfüllen können, denn wenn sie zu wenig qualifizierte Leute haben müssen sie Entscheidungen treffen.
00:36:29: Und das ist etwas, wo wir sagen, wir möchten ... Wir sehen uns als finanziert durch die Gesellschaft und bewundene Gesellschaft in der Form dienen dass wir genau diese Nachwuchsmitarbeiterinnen für die Entwicklung unserer ganzen Technologie unsere Planung soweit auch liefern und darum bemühen wir uns da wirklich auch bestmöglich hier die Gesellschaft zu unterstützen.
00:36:55: Jetzt das Wort schon ein paar mal gefallen, Materialforschung.
00:37:00: Das ist ein großes Thema hier.
00:37:04: Wir sind so mit dem Anfangsthema gestartet Laubholz.
00:37:09: Das gründet auf einem Vortrag den Sie gehalten haben im Mai in Konstanz, nee in Friedrichshafen und da ging es eigentlich um dieses ganze Thema.
00:37:24: Problemen können sie besser erläutern, als ich eigentlich.
00:37:27: Wir bauen gerade hauptsächlich mit Nadiholz und sind aber mit dem Klimawandel eigentlich eher in die Richtung unterwegs das wir eigentlich auf Lauchholz setzen sollen um hier
00:37:41: ja
00:37:41: vor Borkenkäfer und was alles passieren kann quasi uns zukunftsmäßig aufzustellen ist eigentlich der Laubholzwald der Wald, mit dem wir planen müssen in den nächsten Jahren.
00:37:54: Sie sagen wenn was nicht passt und da sind sie in der Forschung eigentlich tief drin.
00:38:05: Mit Methoden zur Untersuchung von Laubholz können sie vielleicht einfach da so ein bisschen erzählen, ich habe es grob zusammengefasst.
00:38:13: aber was sind die Themen?
00:38:14: Was ist die Problemstellung die wir haben, dass ein Nadelholz eine bessere Festigkeit hat und wird es deshalb gerade einsetzen.
00:38:24: Und wo sind so diese Stellschrauben?
00:38:26: Was muss da passieren in den nächsten Jahren?
00:38:28: in der Forschung oder an was wenn sie es sagen dürfen?
00:38:32: Sitzen Sie da!
00:38:34: Ja ich weiß nicht, was vielleicht oft einmal gar nicht so bewusst ist.
00:38:40: Die gesellschaftlichen Entwicklung war ja vor vielleicht tausend Jahren der Wald eher der Gegner.
00:38:48: Also die Menschen haben versucht, Ackerflächen zu erzeugen und haben die Bäume mal weggegeben müssen weil alles bewaldet wurde.
00:38:58: Und dann hat man eher so das Holz einfach jetzt... geschlagen hat und eigentlich sich immer geschaut, dass man die Bäume niederhält.
00:39:08: Dass da eben Wiese für die Nutztiere wachsen kann.
00:39:13: Und dann hat man auch bemerkt ... natürliche Ressource endlich ist.
00:39:18: Also man hat dann bemerkt, dass man rund um solche hier zum Beispiel in Kuchels Hall ein in der Nähe da hat man die ganzen Wälder abgeholt für das Verdampfen des Wassers aus der Sole und auch für den Bergbau, für die Hüttenindustrie usw.
00:39:37: Und dann haben wir gemerkt, wir müssen den Wald schützen.
00:39:40: Warum ich das erzähle?
00:39:42: Weil Hier sich dann eine Kultur, da wo wir leben hier in Deutschland und Österreich ein sehr klarer Waldbau auch entwickelt hat.
00:39:50: Und der Wald vom Menschen sehr stark beeinflusst wurde.
00:39:53: Wir haben dann diese bestimmten Tiere vor denen wir Angst gehabt haben ob Bären oder Wölfe.
00:39:59: Da haben wir geschaut dass man die wegkommt aus unserem Siedlungsgebiet und das wir einfach hier einen Lebensraum haben indem Wo wir gut leben können und wo die Ressourcen so wachsen, dass sie uns möglichst dienen.
00:40:15: Und jetzt ist dieser Wald auch sehr stark eben charakterisiert gewesen durch das Pflanzen von Nadelholz.
00:40:21: Also Nadel-Holz ist nicht jetzt nie hier gewachsen sondern es ist schon das klassische Rollsart gewesen.
00:40:27: Sie wurde aber auch bevorzugt im Waldbau weil wir hier das Nadelholtz im Vergleich zum Laubholz hat sehr häufig sehr viel geradere Stämme.
00:40:35: Die hat eine ganz andere Logik, die sind auch in der Evolution nicht nacheinander sondern sind nebeneinander und das Laubholz ist viel später als das Nadelholz.
00:40:45: Und das Nahlholz sind einfach sehr schöne gerade Stämre so wie wir uns ein Fichten oder eine Tanne einen Christbaum vorstellen in der Mitte ein Stamm und dann gehen die Äste sehr schön weg Und da können wir dann aus dem Stamm sehr schöne Bretter schneiden und mit diesen Brettern oder Balken kann man dann eben gut bauen können.
00:41:04: Das ist beim Laubholz jetzt nicht so, das ist nicht klassisch ein schöner gerade Stamm wo die Äste wegwachsen sondern der geht einmal auseinander und er nimmt einmal Raum rein.
00:41:14: Der will seinen Raum mal klar definieren und wächst immer auseinander und hat dann viele dicke Äste Aber nicht einen Stamm.
00:41:24: Und jetzt muss ich schauen, wie kriege ich das Brett raus?
00:41:26: Das bret mit dem wir nicht wieder bauen?
00:41:28: und das ist einfach der Unterschied dass wir jetzt klar auf den Klimawandel basierend diesen Wechsel auch in den Holzarten ganz direkt haben.
00:41:38: Wir werden zum Beispiel die Fichte unsere man hat die frühe genannte Brotbaumart der Forstwirtschaft Die werden wir so einfach nicht mehr anbauen können.
00:41:49: Wir müssen also schauen wie können wir jetzt mit diesen neuen Holzarten vielleicht auch eine Wirtschaft, wo wir Dinge dann Baustoffen soweit erzeugen können?
00:41:59: und tatsächlich ist es so das Laubholz ist.
00:42:02: per se nicht schlechter als das Nadelholz nur.
00:42:05: Es hat andere Wuchseigenschaften und das heißt, wir müssen im Wald baulichen.
00:42:10: also wie wachsen Wälder?
00:42:12: Da muss man mal schauen.
00:42:13: können wir da noch dazulehnen?
00:42:15: und anderen ist dann natürlich in Verfahrenstechnischen.
00:42:18: Wie kann ich jetzt mit einem Material das andere Wuchs Eigenschaften aufweist Produkte herstellen.
00:42:25: Und jetzt die Frage an den Förster Überall wo ich jetzt ein Nadelholzwald habe, einen Laubholzwalt bauen?
00:42:34: Ja.
00:42:34: Ich glaube das ist eben nicht nur das Laubholtz.
00:42:37: Wir haben ja auch eine Änderung in dem Ablauf von Regen, Trockenperioden und so weiter.
00:42:46: Es wird auch sein dass wir in manchen Bereichen Kiefernwälder sehr viel stärker haben die auch wieder ganz anders als wie die Fichtenwälden sind.
00:42:54: es wird einfach ein Wechsel sein Und es wird wahlbaulich sehr, wird man auf die jeweiligen Gegebenheiten nicht eingehen müssen und schauen was kann ich hier, was wächst?
00:43:07: Was ist hier auch vielleicht die natürliche Waldgesellschaft.
00:43:10: Dass man einfach schaut, was würde sich denn einstellen?
00:43:12: Die Forstwirtschaft ist da schon sehr, sehr aktiv.
00:43:15: also das ist nicht, auch nicht seit kurzem.
00:43:18: schon seit seit zwanzig, dreißig Jahren weiß man dass das passieren wird und jetzt werden schon Wälder so aufgebaut, mit Naturverjüngungen aber auch mit Pflanzertechniken.
00:43:31: Dass man einfach sagt wir wollen die stabilen Wälder weil in der Forstwirtschaft denkt man natürlich in hundert Jahre, das Zyklen und nicht sehr kurz, also die müssen schon so reagieren.
00:43:40: Also da sind wir noch nicht zu spät dran?
00:43:42: Ich glaube diese Borkenkäfer-Kalamitäten
00:43:45: usw.,
00:43:46: die Natur in den In der Forsterwirtschaft und so zeigt sie uns einfach ... Da kann man jetzt sagen ich warte bis was passiert, da passiert es einfach Und diese Kalamitäten, diese Brockenkäfer auftreten und so weiter.
00:44:01: Das führt zur Realität das wir sowieso reagieren müssen und dann weiß man da kann ich jetzt die Rotsarten nicht mehr setzen wie bisher.
00:44:10: Wenn wir aber aus dieser Ressource für uns Menschen ein Wertstoff machen wollen, geht es um unsere Techniken, die bisher funktioniert haben.
00:44:20: überdenken Diese Entwicklungen, das sind wir.
00:44:22: Das sind viele andere Kolleginnen Institutionen die forschen sehr aktiv und ich bin sehr guter Dinge dass wir hier vorankommen.
00:44:34: aber es wird sich nicht von alleine tun.
00:44:36: das heißt wir müssen hier die Unternehmen müssen bereit sein sich zu verändern.
00:44:42: die Unternehmen brauchen aber aus von uns jetzt, wenn man eine Forschung geht Lösungen die wirtschaftlich umsetzbar sind.
00:44:50: Die Unternehmen sind ja auch in einem internationalen Wettbewerb und die müssen das sind natürlich wirtschaftliche Faktoren zu erfüllen sonst können sie ja nicht wirtschaftlicher überleben.
00:45:00: und wir müssen dann die Leute ausbilden Einerseits die Jungen ausbilden, die diese neuen Möglichkeiten umsetzen können.
00:45:07: Aber wir müssen auch jene mitnehmen, die derzeit in den Unternehmen sind und denen ohne dass jetzt jeder plötzlich seine Arbeit aufgeben muss oder neue studieren muss, sondern das berufsbegleitende nebenbei anpassen kann.
00:45:22: Ich glaube es stehen dynamische Zeiten vor uns.
00:45:25: Und wenn ich zur Zurück schaue ... Jetzt bin über fünfzig.
00:45:29: Es waren eigentlich immer dynamische Zeit.
00:45:31: Eigentlich ist Es
00:45:33: ist
00:45:33: sehr dynamisch.
00:45:34: Das
00:45:38: ist ein Mythos, richtig gemütlich!
00:45:41: Aber ich glaube die Fragen, die wir gelöst haben sind einfach und darum ist es immer genau das Schwierige.
00:45:51: Und ich glaube dass was schon ist oder Zonenlachen so weiter.
00:45:56: Es waren Dinge, die haben wir auch gelöst.
00:45:58: aber der Klimawandel, das ist ein richtiger Problem gesamt auf der gesamten Welt angegangen werden, wenn wir Europäer hier einfach versuchen irgendwie das von uns aus zu lösen und deswegen wettbewerbstechnisch benachteiligen.
00:46:15: Das ist ja sehr kurzsichtige Sicht.
00:46:19: Wir haben viel zu tun, wir wollen es tun aber wir dürfen nicht zu den Schwächen überheben.
00:46:25: also wir müssen die Teile so hoch heben Wir schaffen und wenn es zu wenig ist, dann brauchen wir halt ein paar mehr.
00:46:32: Und dann wird man's auch schaffen.
00:46:33: aber man muss das auch im Auge haben.
00:46:36: Aber es ist der Anfang, der hier irgendwo starten muss oder?
00:46:40: Also jetzt greift man groß irgendwie mit dem Klimawandel.
00:46:45: Das ist ja immer dieses Thema.
00:46:47: was bringt, wenn ich als Einzelner anfange... ...aber der Rest der Welt nicht nachzieht.
00:46:54: Aber irgendwo müssen wir anfangen.
00:46:56: Absolut und wir sind natürlich eine Institution, die Hochschulen.
00:47:00: Wir sind die Institutionen, die in einer Gesellschaft auch diese Rolle haben.
00:47:04: also wir sind sicher die, die dieses Anfangen immer wieder initiieren müssen oder eigentlich wo dieses ständige Erneuerung eigentlich in unsere DNA geschrieben sein muss.
00:47:18: es wäre aber fatal hier die Zielsetzung so zu setzen, dass sie schon von Haus aus nicht erreichbar ist.
00:47:27: Man muss es ändern.
00:47:28: wir müssen Lösungen erarbeiten anders geht's nicht.
00:47:31: das ist unsere Rolle das ist auch unser Wunsch und wir dürfen aber auch die jungen Leute nicht irgendwie eine Geschichte erzählen die nicht stimmt.
00:47:41: Sie müssen sagen ja wir müssen in die Richtung arbeiten Aber macht den Schritt bewusst Macht nicht den Schritt ins Leere.
00:47:52: Dort kann man nicht stehen.
00:47:53: Ich glaube, es geht um dieses Wechselspiel aber auf keinen Fall dürfen wir Ihnen sagen warten wir mal ab bis alle sich darauf erinnern
00:48:04: und wir
00:48:04: müssen uns bewegen.
00:48:05: Wir müssen gehen, aber wir dürfen auch nicht zu Leute ausbilden die einfach nur Idealismus getrieben glauben dass es unwichtig ist was derzeit besteht.
00:48:19: Und wir müssen unsere Firmen und alle auch mitnehmen.
00:48:21: Wenn ich jetzt eine Firma bin, die mit Laubholz arbeitet.
00:48:25: Bin ich ein Vorreiter oder ein Niesenprodukt?
00:48:30: Ja, wenn man jetzt ein klassischer Verarbeiter von Laubholtz ist dann hat man Vorteile und man ist aber trotzdem nicht von der Veränderung ausgenommen.
00:48:47: Der Klimawandel verändert auch das Wachstum des Laubrollzes und es ist nicht so, dass Laubholz einfach Laubrolz isst.
00:48:54: Das sind auch verschiedene Rollzarten.
00:48:56: Und wenn man derzeit in der Laub-Rollsindustrie tätig ist hat man bestimmte Rollzarten, bestimmte Sortimente wo man's Geld verdient.
00:49:06: Und das kann eben sein, dass das in Zukunft enger wird und vielleicht diese Sortimnte in der Form dann gar nicht mehr so auf den Markt kommen.
00:49:14: Das bringt mir gar nichts, weil es sein kann.
00:49:17: Mit was arbeitet man gerade?
00:49:18: mit Buchen?
00:49:19: Ich habe ein Starkholzbuch und sage jetzt wird sich das ändern.
00:49:23: Und dann vielleicht viel mehr gernbuche, was auch immer.
00:49:26: D.h.,
00:49:27: ich hab schon den Vorteil, dass ich den Werkstoff kenne.
00:49:29: Das Laubholz ist ... Das ist nicht so, dass jemand da rumsteigt von Nadel auf Laubholtz und sagt ja, jetzt schneide ich jetzt.
00:49:36: Das geht
00:49:37: nicht so weit.
00:49:37: Nein,
00:49:38: das ist ... Bei Laubholz gibt es sehr, sehr viel.
00:49:41: Auch schon wenn man den Rundholzeinkauf und so sagt das ist ganz was anderes wie Nadelholz.
00:49:46: aber es ist jetzt nicht so dass die gemütlich sitzen können und warten können sagen jetzt werde ich noch viel mehr verdienen weil einfach das Laubholtz mehr wächst sondern die werden einfach... Und das sind die Unternehmen auch sonst würden sie... Man muss ja auch sagen diese Unternehmen gibt's deswegen noch weil sie innovativ waren.
00:50:02: Wenn sie nicht innovativ gewesen wären wird sich gar nichts mehr geben.
00:50:05: Die haben alle ihre Erfolgsfaktoren Ständigen anpassen, das sind sie auch gewohnt.
00:50:11: Aber was ich eben sagen wollte ist dass die auch diese Veränderungen mitgehen müssen und wir müssen einfach mehr rausholen aus dem Laubholz.
00:50:20: Wir haben uns sehr konzentriert auf Zielsortimente und das ist nicht die Schuld von der Industrie sondern weil einfach auch die Produkte nicht da waren.
00:50:30: Wir müssen einfach schauen wie können wir Produkte entwickeln?
00:50:33: Wie können wir Produktionsprozesse entwickeln, damit wir dann Produkte erzeugen, denen Menschen der Preis wert ist, die diese Funktionalität haben.
00:50:42: Dass der Kunde das kauft und dann werden wir diese Ressourcen einsetzen können, die wir derzeit vielleicht gar nicht nutzen.
00:50:50: Ich glaube hier... Das ist es!
00:50:51: Wir werden einfach diese Technologie an dieser Wirtschaft, diese Laubholzwirtschaft sehr stark weiterentwickeln müssen.
00:51:01: Und das ist ein Ziel unserer Forschung von vielen Institutionen im deutschsprachigen Raum.
00:51:08: Und in was für einem Jahresrhythmus denkt man da?
00:51:11: Also passiert so etwas in den nächsten fünf Jahren, in die nächsten zehn Jahren.
00:51:16: Gibt es da irgendwie so ein ... Überwas redet man?
00:51:19: Ja, ich weiß genau.
00:51:20: Passiert das immer wieder.
00:51:22: Sie sagen, dass ist ein Prozess, der entwickelt sich natürlich immer weiter aber, dass wir jetzt so, ich sag mal Flächen decken wie wir mit Nadelholz arbeiten, mit Lauchholz Arbeiten.
00:51:35: Wann sehen sie das?
00:51:40: Das wird jetzt sehr unterschiedlich auch regional sein.
00:51:44: Es ist, was sind die wirklichen Treiber dann?
00:51:48: Der eine Treiber den habe ich genannt der wo wir auch sehr stark mit beteiligt sind.
00:51:52: das ist die Technologie.
00:51:53: also es gibt kleine Technologienänderungen vielleicht.
00:51:57: da geht's im Klebstoffbereich.
00:51:59: das ist für ein Unternehmen kann schon großer Schritt sein.
00:52:03: Jetzt mir deine Klippstoffe umstellen war.
00:52:05: Aber jetzt aus Forschungssicht und so gibt es diese graduellen, diese evolutionären Änderungen.
00:52:15: Die finden statt und die werden getrieben vom Rohstoffangebot und vom Rohstoffpreis und vom Produktpreis den ich erzielen kann.
00:52:23: Also was ist passiert?
00:52:25: Ein Gewinn wenn ich sie zu nennen will auch als Unternehmer mehr da drinnen erwarten kann wie kriege ich mein Investment zurück?
00:52:33: Und das sind eben diese evolutionären Schritte, die wir derzeit gehen.
00:52:38: Die finden statt und da gibt es Zyklen.
00:52:40: ich schätze, wenn man jetzt aus Unternehmensperspektive schaut ... Wenn ich nicht sagen kann, dass in fünf Jahren die Investition bezahlt ist oder so weit,
00:52:50: dann
00:52:51: traue ich mich nicht drüber, weil einfach so ein Risiko eingehe, dass sich das nicht verantworten kann.
00:52:58: Dann gibt's aber auch dieses ... Revolutionären Änderungen.
00:53:02: Das sind Forschungsarbeiten, wo sich die Branche gesamt verändern kann.
00:53:09: Wir sind jetzt in einer Entwicklung mit Scanning und Robotik
00:53:18: usw.,
00:53:19: diese Themen schweilen schon länger.
00:53:24: Und da wird es dann darum gehen wie schaut das Seegewerk vielleicht der Zukunft aus?
00:53:28: Ist dies überhaupt noch eins für ein Segewerk?
00:53:30: All diese Dinge könnten, da könnte jetzt etwas Revolutionäre sein.
00:53:36: Und das hat dann ein anderer Zeitraum.
00:53:40: Da wird mir jetzt als Unternehmen auch eher sagen, das traue ich mich nicht drüber.
00:53:44: Ja genau, steigere Licht ein und das ist der eine Schritt, da sind wir auch Beteiligung von anderen.
00:53:52: Krieg ich meinen Holz, kriege ich die Ressource?
00:53:54: Wenn sie nicht mehr wächst dann ist sie weg.
00:53:56: Das heißt, ich mache ganz was anderes.
00:53:58: oder wenn ich im Holz bleiben will werde ich mit diesen biogenen Ressourcen umgehen müssen und das wird der zweite Treiber sein.
00:54:06: Der geht graduell und manchmal schlagartig.
00:54:08: also wenn man sich anschaut in bestimmten Bereichen in Österreich oder auch in Deutschland haben wir eine solche solchen Schadholzanteil da werden wir einfach sehr bald kennen Nadelholz mehr haben, fertig.
00:54:23: Und dann muss ich mir als Unternehmer natürlich die Frage gleichstellen.
00:54:27: Also darum ist die zeitliche Dimension mehrere
00:54:32: Faktoren rein spielen.
00:54:36: Jetzt habe ich so ein Laubholzbaum, wir haben den ja vorhin schon beschrieben das es nicht die Weihnachtshandel sondern der Laubholtzbaum dass sich ausbreitet und wächst wie er will.
00:54:48: Wie gehe ich jetzt anders mit dem um?
00:54:51: Skellen haben Sie jetzt gerade schon gehabt.
00:54:53: Wie wird der gescannt?
00:54:55: Und wie mache ich aus dem vielteiligen, stammenden Werkstoff, der trotzdem nachher irgendwie konkurrieren kann mit meinem Brett draußen?
00:55:06: Nadelholz?
00:55:07: Wo setzt da die Forschung an und wo sind da die Potenziale?
00:55:11: Kann man da reingehen in den nächsten Jahren?
00:55:14: Ja, da gehen wir jetzt natürlich schon eben in diese Revolution.
00:55:17: Da denkt man schon in die Richtung ... Vielleicht nehme ich ein Beispiel, das uns allen dann sehr schnell verständlich ist.
00:55:25: Wenn wir heute einen Parmaschinken zum Beispiel kaufen irgendwo in einer Verpackung oder so, dann ist der schon geschnitten und diese Schinken werden auch schon mit den Computertomographen gescannt.
00:55:38: also das ist wie wenn wir unseren menschlichen Körpers kennen und dann weiß ich genau schon wo ist welche Gewebeart dass ihr möglichst viel von dem Schinken erzeuget, den der Kunde will Und dann schneidet den schon so runter, dass der optimiert runtergeschnitten ist.
00:55:54: Weil ich es schon weiß bevor ich es geschnitten habe.
00:55:56: Von außen sieht man oft nicht genau die Qualität und noch viel mehr sieht man die Qualitäten nicht zum Beispiel beim Nadelholzaußen oder beim Stammaußen.
00:56:05: Da sehe ich nicht wie schaut er drinnen aus?
00:56:08: Als Kunde möchte ich aber bei meinem Tisch eine Brettoberfläche, eine Brettcharakteristik wo die Qualitet passt.
00:56:16: Jetzt weiß ich nicht und auch für Festigkeit all diese Eigenschaften, diese Merkmale des Sonstens die sehe ich von außen nicht.
00:56:23: Wenn ich jetzt der Technologie habe wo ich schon bevor ich geschnitten habe weiss so drehe ich dich dann schneide ich so und so und dann fällt das hinten so runter dann hab ich sehr viel Zielsortiment.
00:56:35: und wenn ihr dann Verarbeitungstechniken habt zerschnittene Teile dann wieder gut zusammenfügen können und ich schon vorher alles weiß, weiss ich was rechnet sich und was rechnet sich nicht.
00:56:45: Wo mache ich Gewinn?
00:56:46: Und wo mache ich Verlust?
00:56:48: Wo mache einfach Minus?
00:56:49: Das wollen wir nicht weil das ist nie klangfristig nicht sinnvoll.
00:56:52: und das ist jetzt diese Computer-Tomographie.
00:56:56: die könnte zum Beispiel oder diese Art des Scannens die könnte sehr viel mehr an Wertschöpfung aus einem Stamm bringen.
00:57:04: also ich kriege aus dem selben Rundholz wenn ich es anders Einschneide einfach einen anderen Preis, weil ich andere Sortimente habe.
00:57:12: Das ist jetzt einmal schön gesagt.
00:57:15: Dann muss man das aber industriell auch schaffen.
00:57:16: Eine ist immer das Kennen können und das andere ist Ich muss es schaffen so einzuschneiden.
00:57:21: Weil klassischerweise spannen wir das Rundholz wo rauf und schneiden dann mit der Säge runter Und dann schneidet nächsten schnitt wieder parallel runter.
00:57:29: Dann drehe ich's vielleicht doch Schneid wider Immer im Parallel schnitten dass es breit gleich breit ist.
00:57:34: wenn ich da bestimmte Teile So im Speziell rauschneiden will, dann brauche ich andere Technik vielleicht.
00:57:40: Und das sind Dinge da haben wir jetzt noch einiges zu tun.
00:57:43: Also brauche eine andere Sägemaschine um nachher einen Schnitt vielleicht wehrzumachen
00:57:52: Ein anderes
00:57:52: Stückchen auszuschneiden.
00:57:54: Das könnte passieren, sonst schneide ich einfach ein Brett runter.
00:57:57: Also was wir derzeit auch machen ist, man schneidet einen Brett runter dann durch dieses Brett wieder skennen und dann schneid ich von dem Brett wieder das runter, was gut ist und das was nicht gut ist muss ich halt dann energetisch nutzen oder
00:58:08: so.
00:58:08: Aber Tatsache ist... Wir haben noch nicht diese... Das ist eben hier, das ist ein revolutionärer Schritt hier d.h.
00:58:15: die gesamten Anlagen, wie trage ich Klebstoffe auf uns weiter?
00:58:20: Das kann mit der Logik der bestehenden Fertigung schon auch vielleicht bewerkstelligt werden, aber wir müssen es erst einmal in der neuen Kombination umsetzen.
00:58:31: Und das verursacht dann sehr viel an Gehirnschmerz, aber auch die Möglichkeiten, wo dann die Roboter mit KI herumfahren und so weiter.
00:58:44: Wir haben ja einen... Unser Baukasten ist groß nur löst er wirklich unser Problem, das wissen wir noch nicht und das muss man mit zuarbeiten.
00:58:51: Das ist eine vielseitige Sichtweise auf eine Möglichkeit.
00:58:58: Aber in dem Fall KI als Hilfe für den Laubholzbau Und eigentlich geht es ja darum irgendwie mithilfe von KI oder der technischen Fortschritt das Abfahrtprodukt zu reduzieren und dadurch wirtschaftlicher zu werden.
00:59:16: Ist das so die Gesamtlösung nachher, umso weniger Abfall?
00:59:19: Umso mehr ich verwerten kann.
00:59:21: Umso wirtschaftlicher bin
00:59:22: ich.".
00:59:23: Das kann ein Ansatz sein... Es ist immer so.
00:59:26: am Schluss schaut man sich einfach an.
00:59:29: wie muss ich das teilnehmen und was bekomme ich zurück?
00:59:34: also welchen Wertoptimierung?
00:59:37: es hat Zeiten gegeben da ist eine reine Produktivitätsoptimierung.
00:59:41: Wie viel kann ich schneiden?
00:59:42: Also da ist es wirklich, seit ich der Markt nimmt Bretter ab.
00:59:46: wie viele Bretter kann ich schneiden?
00:59:48: Da mache ich dann schnelle Maschinen.
00:59:50: Da hat man dann wirklich zur Spanner und richtig mit hoher Geschwindigkeit.
00:59:54: Da war das dann wurscht wieviel habe ich woweg gefräßt?
00:59:56: Es ist vielleicht auch diese ganz hohe Qualität nicht wichtig.
01:00:00: Dann gibt's die Strategie.
01:00:02: Ich schneide die wertvollsten Stücke raus so klassischerweise so stark.
01:00:06: Holz-Sägewerke mit einer Blockbahnsäge.
01:00:09: Du schaugst der, der die Blockbahnsäge betreibt bei jedem Brett bevor er den Schnitt macht ah wie weit mache ich den nächsten Schnitt?
01:00:16: Da geht es nicht um das schnelle Schneiden.
01:00:17: da geht's um dies Wie kann ich hier...
01:00:20: Das Beste rausholen Steak vor Augen oder den Papaschenken, wo ich das beste Stück rausfilitiere am Ende dass es eigentlich im Bild bleibt?
01:00:30: Absolut absolut
01:00:32: zum Beispiel bei diesen Seegewerken, die zu stark sein schneiden.
01:00:35: Es ist immer an welcher Seite beginne ich zu schneiden und dann muss ich das Ding rausholen.
01:00:39: Wenn es da nicht rausholt, das große gute den teuren Posten wo ihr vielleicht ein Türfriesen oder Fensterkantel raus schneidet, kann es sein, dass sich entscheidet zwischen Erfolg und Misserfolg.
01:00:51: Dass ich richtig was Schönes raus kriege!
01:00:53: Und
01:00:54: da ist er jetzt nicht mehr die Volumen- oder Geschwindigkeitsoptimierung sondern vielleicht am Schluss auch Wertoptimierungen.
01:01:00: Und jetzt bei der Wertoptimierung geht es darum, genau wieder beim Schinken zu bleiben.
01:01:05: Kriege ich das Stück raus?
01:01:07: Dieses eine Stück, wo der Kunde ganz viel zahlt, dann ist man den Rest nicht mehr so wichtig oder zuschneide ich so, dass ich möglichst viele Volumen rausgehebe.
01:01:19: Das wäre die Volumenoptimierung.
01:01:21: Dann habe ich möglichst wenigen Reststoffen und Es gibt eben hier nicht eine Antwort.
01:01:27: Verschiedene Seegewerke oder Betriebe haben wir unterschiedliche Strategien, wo ihre Erfolgsfaktoren in Abhängigkeit von ihren Anlagen, maschinellen Ausstattung und von ihren Mitarbeiterinnen ist und auch von den Kunden.
01:01:41: Die Kunden sind immer die... ...die entscheiden.
01:01:45: Und als Betrieb habe ich dann die Kunden für die ich passe.
01:01:48: Und die anderen spreche ich eben nicht so an.
01:01:50: Also das ist ein Entwicklungsgeschichte.
01:01:55: Ich gehe davon aus, dass wir einfach immer mehr diesen Weg gehen.
01:02:05: Es gibt keinen Abfall, es gibt nichts wo ich nix draus machen kann und ich muss mir im Gesamt überlegen wie muss ich das nehmen?
01:02:13: Dass ich möglichst das Beste raushol oder das wird der größte Wert sein
01:02:20: So ein Hauptforschungsthema.
01:02:25: Ist das Ihr Liebstesforschungsthema?
01:02:27: Ist es so, wo Sie sagen, da wollen wir entwickeln?
01:02:33: Ja ich habe was mir, was mich treibt eigentlich in der Forschung ist immer und da bin jetzt vielleicht nicht zu dem Parade-Wissenschaftler, der sich an der schwierigsten, an der kompliziertesten Aufgabe misst.
01:02:49: Das ist nicht mein Ziel.
01:02:51: Bei mir geht's eher darum Wo ist der große Hebel?
01:02:55: Wo verändere ich
01:02:56: mich?
01:02:56: Was hat den Impact, was verändert etwas.
01:02:59: Also es ist für mich jetzt nicht das größte Motiv.
01:03:05: Ich haare das komplizierteste Problem in der Welt gelöst.
01:03:10: Wenn's passiert ist schön und wenns nicht ist dann ist es mehr.
01:03:14: Ich möchte dass wir was verändern und drum auch... Es geht am besten an.
01:03:18: der Große Hebel ist die Lehre, dass wir junge Menschen ausbilden, die das auch umsetzen können und nicht mit Idealen ausgestattet sind.
01:03:28: Sondern die sagen ich habe Werte Ich weiß was wichtig ist.
01:03:33: Wir müssen hier auf den Planeten zur Rande kommen und dürfen hier sein.
01:03:37: Da müssen wir uns das Beste daraus machen.
01:03:40: Das leidet so ein bisschen in so einer Abschlussfrage ein, die ich mir vorher so gestellt hatte.
01:03:47: Wenn Sie jetzt zwanzig Jahre alt wären und gerade von einer Ausbildung oder einem Abitur kommen, welches Forschungsfeld wäre das, wo Sie sagen, da würde ich jetzt einsteigen?
01:03:58: Wäre es wieder genau so wie ... Das war als Sie so alt waren.
01:04:03: Oder gibt's jetzt was, wo sich sagen ... Ich glaube, da kann man so richtig was verändern mit.
01:04:12: Die ist ja sehr schwierig.
01:04:13: Vielleicht darf ich kurz noch sagen warum die sehr schwierig ist.
01:04:18: Man kommt zu einer Alter, wo man sie überlegt Wann bin ich wie abgebogen?
01:04:23: Und die Denkfache, was weiß genau und was weiß richtig.
01:04:28: Was ich entschieden habe.
01:04:29: Ich glaube in dem Moment hab' ich einfach so entschieden und ich erinnere mich auch gern zurück.
01:04:35: Es war eine ganz andere Stimmung mit mir.
01:04:38: Man ist einfach noch ... Dieses Sturmotrang oder was?
01:04:45: Und man genießt, dass es so war.
01:04:49: Drum ist es jetzt schwieriger ein Tipp zu geben aus meiner jetzigen, wo man so viele andere Gedanken und so weiter im Kopf hat.
01:04:55: Aber wenn ich diese... Ich bemühe mich die Frage gut zu beantworten und doch eine Antwort zu geben und keine Ausrede.
01:05:05: Was ich glaube ... Was ich jetzt als Erfahrung mit den Studierenden, doch meine Erfahrung muss sich in diese Antwort hineinnehmen.
01:05:18: Dass man selbst eigentlich auch auf sein Bauchgefühl verlassen kann.
01:05:25: Ich glaube das ist das was ich mitgegeben würde.
01:05:29: Es gibt nicht dieses Thema, jeder sieht in einem Thema wenn ich jetzt sogar diese Scanning oder künstliche Intelligenz oder so hat jeder ein anderes Bild, aber jeder weiß wie er sich fühlt dabei.
01:05:42: Jeder hat, weil jeder das ganz anders interpretiert und unsere Gehirne sehr unterschiedlich funktionieren und das ist gut so.
01:05:50: Und darum spürt gleich wo
01:05:55: finde ich mich?
01:05:56: Das wäre der einzige Tipp den ich geben kann.
01:06:01: Nicht gleich den erstes Gefühl, ein bisschen nicht gleich entscheiden.
01:06:05: Das ist sehr hoch.
01:06:10: Und vielleicht ein bisschen mal herum schnuppern und auch fragen.
01:06:14: Einfach mal probieren.
01:06:15: Auch wirklich das Ton.
01:06:17: Die Frage ist wichtig aber es ersetzt nicht das Erfahrung, dass selbst die Erfahrungen zu machen und dann einfach den Weg gehen.
01:06:28: Ich glaube, es ist was prozesshaftes.
01:06:31: Das ist das, was ich als Empfehlung begeben würde.
01:06:35: Okay, das nehme ich anders.
01:06:39: Dann eine oft-topic Endfrage quasi ganz anders.
01:06:45: Wenn man jetzt hier in Salzburg ist wie ich nachher noch ein bisschen Zeit habe oder in Kuchel ... Was schaut man sich hier an mit Holzbau?
01:06:54: Was ist interessant für Leute die jetzt ein paar Stunden Zeit haben?
01:07:01: Ja, es gibt hier im Holzbau und der ist sehr stark in der Architektur.
01:07:08: Gibt's Gründe warum der so wächst?
01:07:10: Und hier gibts einige schon Holzbauten die wirklich auch spekulär sind.
01:07:18: also ich würde mir jetzt im Sinne klassisch des Holzbaus anschauen ein modernes Gebäude das ist in Hallein Das ist eines der ersten Holz-Modul-Bauten gewesen, ich glaube das ist jetzt schon fast zwanzig Jahre alt und es ist so wie Automobilindustrie.
01:07:41: Da ist in der Steiermark ein leerer Eisenbahn mit vier Rädern.
01:07:50: Ich weiß nicht wie man das nennt.
01:07:51: Es ist kein Vagon aber ... Sorteil halt reingerollt.
01:07:55: und am Schluss ist hinten ein fixfertige Rollzmodul, das auf dem Lkw gekommen ist dort aufgestellt worden.
01:08:01: Und da sind die Module wie Lego zusammengesteckt worden.
01:08:04: und dann ist das Wasser...und es war alles schon fertig!
01:08:06: Innen waren sie fertig also Fliesen, Wasserleitungen, Elektro, alles schon fix fertig.
01:08:11: und dann nur mehr schnell zusammengeschlossen und fertig.
01:08:15: Das würde ich mal anschauen einfach aus dem Grund weil's eines der ersten dieser Gebäude
01:08:19: war.
01:08:19: Ja was sagst du jetzt?
01:08:21: normal ist, mehr oder weniger.
01:08:24: Und dann aber damals quasi war das das Zukunftswerk.
01:08:26: Das
01:08:26: war ein absolut zukunftsreisender, dass man sieht hätte es funktioniert und dann kann man die Qualität der Räume ist nach wie vor absolut überzeugend.
01:08:34: Das würde ich mal anschauen.
01:08:36: Dann gibt's natürlich Gebäude wo ich sage diese traditionellen Bauweisen bei den traditionellen Holzbauten da bei uns in der Gegend ist sehr häufig der Dachstuhl.
01:08:50: Also wenn man sich jetzt natürlich Festung und Salzburg, da haben wir auch Projekte.
01:08:55: Da kann ich gleich auf ein Projekt verweisen.
01:08:57: Da wurde sehr viel mineralisch gebaut und das Holz hat dann eben sehr stark diese Dächer und diese Abschlüsse und so weiter gemacht.
01:09:05: aber die Sollen usw.
01:09:07: sind mineralisch eben auf der Festung oben.
01:09:09: Und dort ist es interessant glaube ich auch wieviel Wert hat man damals den Objekten gegeben?
01:09:20: Wenn wir heute Möbel nehmen, ich habe das jetzt auch schon erlebt.
01:09:24: Dann hat man da diese Möbel für unseren Mensch und dann nach fünfzehn zwanzig werden, dann sagt er weg damit um was Neues!
01:09:31: Das hat es damals nicht gegeben.
01:09:32: Das ist ein ganz anderes Denken.
01:09:34: und wir haben da eine Restauration gemacht, jetzt im Fürstenzimmer wo wir mit ganz neuen Technologien drei D-Druck.
01:09:40: dann haben wir mit dem Bundesdenkmalamt eben geschaut wie muss ich die Rezeptur machen?
01:09:45: Dann haben wir Späne aus Zirbenholz Das ursprüngliche Holz her ist, das ist Zirbenholz aus dem Lungau.
01:09:53: Die haben wir dann aufbereitet und genau diese Fehlstellen.
01:09:57: und so haben wir da ersetzt also eine ganze neue Technik in der Restaurierung mit drei D-Scanning Und dann hat man diese Teile eingescannt Dann hat man es reproduziert mit generativen Fertigungsverfahren aber mit Holzfilamenten, mit Bioprolemären die dann hier das merkt man gar nicht wirklich wie dies ersetzt worden ist.
01:10:15: und von den Restauratoren alles hast gut angenommen.
01:10:19: Also das würde ich mir auch anschauen.
01:10:21: Das ist sicher etwas.
01:10:23: die Festung Hohenzahlsburg, wo man sagt, sie hat deswegen auch so einen großen Ruf, die wurde im Dreißigjährigen Krieg nicht verwüstet und sehr viele unserer alten Festungsanlagen wurden damals sehr schwer in Mitleidenschaft gezogen durch die Kanonen.
01:10:37: Und das war eben eine, die es nicht mitleidend schaffgezogen war.
01:10:39: Sieht mir die große Dimension!
01:10:41: Und hat jetzt Historie und Innovation in einem Quatsch?
01:10:44: Genau so ist es.
01:10:45: Ich
01:10:47: glaube,
01:10:48: per se diese Historie ... Das war einmal ganz neu!
01:10:52: Ich glaub', dass die das nicht auf historisch bauen wollten, sondern haben das damals ganz neu gemacht.
01:10:56: Wir nennen es heute Historie aber damals war es ganz was Neues und deswegen sollen wir, glaube ich auch, wir sollen's nicht entfremden oder irgendwie brutal die Dinge ... nicht wertschätzen, was früher gemacht worden sind.
01:11:11: Aber ich glaube wir dürfen es ändern.
01:11:13: Wir sind nicht in einer Glashaube wo nichts mehr ändern darf.
01:11:18: Ich glaube die Dinge, die andere gemacht haben von uns auch angreifen und verändern.
01:11:22: das wäre sicher im Sinne von denen aber wir müssen es ernst nehmen und respektieren.
01:11:29: Und so etwas kann man sich dann festermachen.
01:11:31: Jetzt machen wir mit einem Denkmalschutz-Thema.
01:11:33: Das wär schon wieder das nächste.
01:11:36: Auch ein ganz spannendes Thema.
01:11:38: Aber ich glaube, wir bleiben bei diesem Mal als Vorthema.
01:11:43: Ich darf das abschließen und mich bei Ihnen bedanken für die Zeit, dass ich hierher kommen durfte – den Kampf ums Kuhl mehr anschauen durfte!
01:11:50: Und ja, nicht diese erste Podcast-Folger zusammen aufnehmen.
01:11:55: Dankeschön!
01:11:56: Super!
01:11:57: Ich sage danke.
01:11:58: Ich sage Danke, dass sich da dabei sein darf, mitmieten darf.
01:12:02: Ich hoffe es hat auch jetzt Ins Format gepasst und wünsche allen, die zugehört haben.
01:12:09: alles Gute.
01:12:10: Danke, dass ich dabei sein durfte für die Einladung.
01:12:13: Sehr gerne!
01:12:13: Das Format wurde jetzt ja definiert von uns quasi.
01:12:17: Super!
01:12:19: Okay... Ich hoffe euch hat die Folge gefallen und ihr habt einen Einblick in die Fachhochschule Salzburg und ihre Forschung aber auch an das Thema Laubholz bekommen.
01:12:29: Weiße euch die Tipps für die Holzbauprojekte in Salzburg-Unumgebung noch nicht rausgeschrieben habt?
01:12:33: Pack' ich euch die noch in die Show Notes.
01:12:36: Vielen Dank fürs Zuhören und bis bald, eure Lorena.
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